AKTUELLES:
KURZE SOMMERPAUSE
Wir freuen uns Sie zu unserer nächsten Ausstellungseröffnung am 26.08. begrüßen zu dürfen!
Ausstellung & Buchpräsentation
VERNISSAGE: MITTWOCH, 26. AUGUST, 19 UHR
Der Künstler ist anwesend. Zur Ausstellung spricht Dr. Tanja Gurke.
Buchpräsentation:
Gilbert Kleissner - "Lebenszyklus 2 - Der Zenit"
"Kopfüber ins Tiefrot | Saftige Reife mit dem prallen Duft des satten Künstlerlebens, mit allen
purpurnen Farbklängen und spitzen Nebengeräuschen zeigt der zweite Teil von Gilbert Kleissners
Lebenszyklus. >Der Zenit< ist üppig, sinnlich und kraftvoll." - Claudia Taucher
Ausstellungsdauer: 27.08. - 05.09.2026
Abb.: Gilbert Kleissner, ZENIT, Mischtechnik auf Leinwand, 2026, 150 x 240 cm, Foto: Werner Krug
PARALLEL VIENNA 2026
09. - 13. September
Gallery Statement: HELMUT GRILL
Pavillon 7 / 1. OG / 117
Otto-Wagner-Areal, Baumgartnerhöhe 1, 1140 Vienna
Mindflares & Simulacra
Helmut Grills Werk, geleitet vom Credo „Reality is irrelevant“, hinterfragt unsere Wahrnehmung durch digitale Dekonstruktion. In der Serie „Mindflares“ transformiert er Ikonen, die sich tief in das kollektive Bewusstsein eingebrannt haben – von historischen Katastrophen bis hin zu Luxusobjekten wie Hermès-Taschen. Der Titel spielt auf dieses unauslöschliche visuelle Gedächtnis an, das er in pixelbasierte Paradoxa auflöst. Während Nähe das Motiv in abstrakte Fragmente zersetzt, formt Distanz wieder Klarheit. Grill manipuliert dabei gezielt einzelne Bildpunkte, um die Motive in einen abstrakt-skulpturalen Kontext zu überführen.
Die Fortführung „Simulacra“ widmet sich synthetischen, KI-generierten Menschenbildern. Aus der Distanz wirken diese Figuren betörend echt und perfekt, doch bei näherer Betrachtung lösen sie sich in ihre digitale Essenz auf. Die Serie thematisiert unsere zunehmende Tendenz, KI-Avatare zu erschaffen, mit ihnen zu kommunizieren und sogar tiefe emotionale Bindungen zu ihnen aufzubauen – eine Entwicklung, die radikal hinterfragt, was unser heutiges Verständnis von Menschsein ausmacht. Durch manuelle, haptische Eingriffe, etwa Übermalungen, bricht Grill die digitale Perfektion auf und überführt die Werke in die materielle Welt. „Simulacra“ wird so zum hybriden Spiegel, der die fließende Grenze zwischen realer menschlicher Existenz und digitaler Simulation neu vermisst.



