NEWS / AKTUELLES



Nächste Ausstellungen:


Michael Vonbank - Ungeheuer schön!

Vernissage: Samstag, 25. Juni 2022, 17 Uhr
zur Ausstellung spricht Roman Grabner, Universalmuseum Joanneum

Galerie Sommer, Liebenauer Hauptstraße 322, 8041 Graz
Die Ausstellung zeigt zentrale Arbeiten des 2015 verstorbenen Künstlers Michael Vonbank, der als Maler,
Zeichner, Bildhauer, Dramatiker und Dichter ein bedeutendes Werk geschaffen hat. In seinem Schauspiel der
Ungeheuer öffnet uns Michael Vonbank Einblicke in innere Transformationsprozesse: Seine Chimären oder
Grotesken erkunden in permanenter Verwandlung zwischen Mensch-sein, Tier-sein und Dämon-sein unsere
Existenz.

Ausstellungsdauer: 25.06. - 30.07.2022


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Inspiration RICHARD GERSTL - Die Vision einer Malerei als Freiheitsrausch

Arnulf RainerOtto MuehlHermann Nitsch Günter BrusMartha JungwirthPaul McCarthyTheo AltenbergHerbert Brandl


Vernissage: Donnerstag, 30. Juni 2022, 18 Uhr

Wo: Galerie Sommer, Palais Kazianer, Stempfergasse 3, 2. OG, 8010 Graz

Nachdem Richard Gerstls (1883 – 1908) Werk lange verschollen war, strahlt es seit der Wiederentdeckung in den 1960er-Jahren umso stärker aus. Für Künstler*innen wie Günter Brus, Otto Muehl, Hermann Nitsch, Martha Jungwirth oder Arnulf Rainer waren seine Werke eine Quelle der Inspiration. Die Ausstellung spürt dem Einfluss von Gerstls Werk auf die nachfolgenden Generationen nach und offenbart seine ungebrochene Radikalität.


Günter Brus:
„ICH INSBESONDERE DACHTE NUR AN MEINEN LEIB, UND SIGMUND FREUD WAR MEINE SEELE.
ICH HATTE MIR MEINE SEELE ANGELESEN, UND MEIN LEIB STAMMTE VON RICHARD GERSTL UND EGON SCHIELE.“

Otto Muehl:
„ICH BEMERKTE DAMALS, DASS RICHARD GERSTL EIN GROSSER MALER WAR. ES ZEIGT SICH BESONDERS BEI IHM, DASS MAN IN DER MALEREI SEINEM INSTINKT NACHGEHEN MUSS. GERSTLS FIGUREN SIND GANZ IN DER FLÄCHE, KEIN VOLUMEN, NUR DIE RHYTHMIK DER ELEMENTE. DAS SELBSTBILDNIS ALS AKT IN GANZER FIGUR, EIN VERZWEIFELTER ABGESANG. ICH VERGLEICHE DIE FORMVERWÜSTUNGSPHASE GERSTLS MIT DER DEMOLIERUNG DES TAFELBILDES.“

Hermann Nitsch:
„NACH DEM NAZIREGIME WAR ÖSTERREICH NOCH LANGE ZEIT UNTER EINER GLOCKE AUS VERDRÄNGUNG UND SCHWEIGEN GEFANGEN. ERST LANGSAM WURDEN DIE KULTURELLEN ERRUNGENSCHAFTEN DER JAHRHUNDERTWENDE UND DIE AVANTGARDE-POSITIONEN IN KUNST UND LITERATUR WIEDER SICHTBAR. KÜNSTLER, DIE DER PSYCHOANALYSE NAHESTANDEN, HABEN ES MIR ANGETAN; KOKOSCHKAS DRAMA MÖRDER, HOFFNUNG DER FRAUEN BESTIMMTE MICH NACHHALTIG, UND GERSTL BEGEISTERTE MICH.“

Paul McCarthy:
„ER LACHT LAUT HERAUS, WEIL ER WEISS, ER IST NICHTS, ER WEISS, DASS DU NICHTS BIST. DAS LÄSST IHN NOCH LAUTER LACHEN. DAS LACHEN EIN LICHT, DAS SICH AUSBREITET IN SEINEM KOPF, EIN ZUSTAND VON UNBEKÜMMERTEM KUMMER, VON SELBSTVERSENKUNG IM BODEN IM HINTERGRUND. ER GLAUBT, DAS REISST IHN RAUS, DER TOD EIN TREFFER, SEINE GEBURT SEINE NEUE WIRKLICHKEIT, SEIN NEUES WISSEN UM DEN WITZ SEIN SELBSTMORD.“

Theo Altenberg:
„GERSTL UNTERSUCHT RÜCKSICHTSLOS DIE SINNSTIFTUNGEN, HEILIGSPRECHUNGEN UND TECHNIKEN DER MALEREI UND GEHT VOLLKOMMEN EIGENSTÄNDIG ALS EINER DER ERSTEN KÜNSTLER DEN SCHRITT, DIE VERINNERLICHTEN «KOMPOSITIONS-GESETZE» AUSSER KRAFT ZU SETZEN. DAS ENDE DER SEHNSUCHT NACH HARMONIE IM BILD. ER HINTERFRAGT DIE VORSTELLUNG DES «REALISTISCHEN» UND DES ERHABENEN UND SUCHT NACH EINER PSYCHISCHEN DIMENSION, EINER MALEREI, DIE DIE UNGEBROCHENE ENERGIE DES KÜNSTLERS SICHTBAR WERDEN LÄSST. GERSTLS EXPERIMENTELLE ALLEINSTELLUNG WAR (FÜR MICH) EINE DER INITIALZÜNDUNGEN, MIT DER MALEREI ZU BEGINNEN.“

Herbert Brandl:
„BESONDERS FASZINIERT HABEN MICH GERSTLS BILDER VON GÄRTEN UND BÄUMEN SOWIE SEIN BILD VON DER FAMILIE SCHÖNBERG. DAS HATTE ER BEREITS UM DIE JAHRHUNDERTWENDE IM STIL VON DE KOONING GEMALT.“



Unsere Standorte:

Grazer Innenstadt

Palais Kazianer, Stempfergasse 3, 2. OG, 8010 Graz
Öffnungszeiten nach Vereinbarung


&


Graz - Liebenau
Liebenauer Hauptstraße 322, 8041 Graz

Öffnungszeiten: Mi. bis Fr.: 13-19 Uhr, Sa.: 10-13 Uhr, und nach Vereinbarung

Anfahrt:  (gegenüber Magna Steyr, ehem. Zielpunkt) -> Auto: Von der A2 kommend; Neuer Knoten Graz Ost, Ausfahrt Hausmannstätten; an der Ampel rechts auf die Liebenauer Hauptstraße abbiegen; Die Galerie befindet sich in ca. 300m auf der linken Seite (Parkplätze vorhanden)
Öffentliche Verkehrsmittel :  Haltestelle "Werk Thondorf" (Buslinien: 74, 431, 521, 34)

 
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

+43 316 81 00 98
Gerhard Sommer: +43 664 30 77 179
office@galeriesommer.com 
www.galeriesommer.com
www.instagram.com/galeriesommer
www.facebook.com/galeriesommergraz


Außenansicht - Stempfergasse 3, 8010 Graz

 Galerieansicht - Stempfergasse 3, 8010 Graz



Galerieansicht- Liebenauer Hauptstraße 322, 8041 Graz




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